Informationen für Betroffene und Angehörige
 
Aktinische Keratose

Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema Aktinische Keratosen im Internet.

Links zur aktinischen Keratose

Hautkrebsvorsorge

Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
www.krebsgesellschaft.de

Leitlinie Aktinische Keratose der Deutschen Dermatologischne Gesellschaft
www.awmf.org

Berufsverband der Deutschen Dermatologen e. V.
www.bvdd.de

onkoderm e.V.
www.onkoderm.de

Verein zur Bekämpfung von Hautkrebs e. V.
www.hautkrebs.de

Skin Cancer Foundation (deutsch)

http://www.skincancer.org/de-DE

Risiko und Vorsorge bei hellem Hautkrebs

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/weisser-hautkrebs-rote-schuppen-koennen-auf-basalzellkarzinom-hinweisen-a-903429.html#ref=rss

Behandlung aktinischer Keratosen

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/programmkalender/sendung-971502.html

Aktinischer Keratosen als Berufskrankheit

http://www.bmas.de/DE/Themen/Soale-Sicherung/Gesetzliche-Unfallversicherung/Meldungen/2013-10-28-Hautkrebs-durch-arbeitsbedingte-UV-Strahlung.html

Aktinische Keratose -Bilder

http://www.dermis.net/dermisroot/de/35352/diagnose.htm

Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Aktinische_Keratose

 

05. Juli 2017
Diagnose Hautkrebs – Für Betroffene und Angehörige ein Schock. Anne Wispler und Annegret Meyer berichten von ihren persönlichen Erfahrungen.
  
12. April 2017
In einem zertifizierten Hauttumorzentrum müssen bestimmte Anforderungen erfüllt sein, wie z. B. die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern.
  
11. April 2017
Die Therapie des malignen Melanoms sieht in der Regel das operative Entfernen des Tumorgewebes mit ausreichendem Sicherheitsabstand vor.
  
11. April 2017
Menschen mit Muttermalen sollten sich regelmäßig selbst untersuchen und die Muttermale nach der ABCD-Regel betrachten.
  
11. April 2017
Ab dem 35. Lebensjahr hat man die Möglichkeit, alle zwei Jahre eine Haut-Screening-Untersuchung vornehmen zu lassen.
  
Therapie Aktinische Keratose

Die Behandlung einzelner aktinischer Keratosen ist wegen des häufigen Flächenbefalls (Feldkanzerisierung) keine nachhaltige Therapieoption. Auch wenn auf der Hautoberfläche nur eine befallene Stelle erkennbar ist, ist eine einzelne aktinische Keratose eher die Ausnahme. Oft handelt es sich bei den sichtbaren Läsionen nur um „die Spitze des Eisbergs“. Für das Auge zunächst unsichtbar, liegen weitere aktinische Keratosen unter der Hautoberfläche (subklinische Läsionen), welche man aber durch eine großflächige Behandlung sichtbar machen und auch therapieren kann. Eine Methode der sog. „Demaskierung“ (Aufdecken) subklinischer aktinischer Keratosen ist die photodynamische Diagnostik (PDD), welche das gesamte Ausmaß der Erkrankung sichtbar macht. Studien belegen, dass die wirksamsten Behandlungen aktinischer Keratosen die photodynamische Therapie, 5- Fluoroucacil und Imiquimod sind.

Um aktinischen Keratosen vorzubeugen, sollte man sich vor intensiver und lang anhaltender Sonnenstrahlung schützen. Im Sommer ist es daher ratsam, während der Mittagszeit im Freien alle Hautpartien entweder mit leichter Kleidung zu bedecken oder mit Sonnencreme zu schützten. Besonders gefährdet an aktinischer Keratose zu erkranken sind Personen, die sich berufsbedingt überwiegend im Freien aufhalten wie etwa Landwirte, Bauarbeiter oder Gärtner. In einem Ministerialblatt des Ministeriums für Arbeit und Soziales wurde aktinische Keratose unter bestimmten Voraussetzungen als Berufskrankheit anerkannt. Abhängig von der Einstufung ist die Dauer der Lebensarbeitszeit im Freien sowie die eindeutige Diagnose fortgeschrittener aktinischer Keratose. Sowohl Berufstätige als auch Rentner können bei einer gesicherten Diagnose eine Entschädigung beantragen.

Die häufigste Ursache für die Entstehung aktinischer Keratosen ist eine langjährige UV-Belastung der Haut. Deshalb steigt das Risiko an aktinischer Keratose zu erkranken mit zunehmendem Alter. Betroffen sind häufig Menschen mit hellem Hauttyp sowie Personen, die regelmäßig Aktivitäten im Freien nachgehen. Sonnenexponierte Hautflächen zeigen mit zunehmendem Alter Gewebeschäden, die in einem Befall größerer Hautfelder mit aktinischen Keratosen, der sog. Feldkanzerisierung resultieren. UV-Strahlung kann das Erbgut der Hautzellen schädigen. Dabei kommt es zu Mutationen eines bestimmten Gens (p53), welches u.a. die Aufgabe hat, Tumorzellen zu unterdrücken und die Zellteilung zu kontrollieren. Auch die Einnahme immunsuppressiver Medikamente, z.B. bei organtransplantierten Patienten, kann für die Entstehung aktinischer Keratosen verantwortlich sein.